Konzept

Die Objekte entstehen aus der Symbiose von industriell gefertigtem und organischem Material, so wie es natürlich gewachsen oder auch abgenutzt ist.

Zu Beginn der Arbeit ist das Ziel zwar klar, aber nur grob umrissen – es soll ein Tisch, ein Regal oder Schrank entstehen. Wie das am Ende konkret aussieht, ist jedoch offen.

Ich arbeite assoziativ, experimentell und lasse mich dabei vom Material inspirieren.

Die endgültige Gestaltung und die oft ungewöhnlichen Verbindungen der Materialien entstehen im Tun. Ein Bauteil fordert manchmal zwingend das nächste, die vorgefundenen Formen und der Zufall wirken mit. Es entstehen keine futuristisch-kühlen Objekte, sondern Unikate im Shabby Chic. Der ist aber nicht künstlich erzeugt, sondern wird vom eingesetzten Material geprägt.

Jedes Objekt erzählt so seine eigene Geschichte.

Das Ganze braucht solide Handarbeit und Wissen, wie man mit Stahl, Holz, Glas und Gummi umgeht. Meiner Arbeit kommt zu Gute, dass ich langjährigen Erfahrungen beim Open Air Theater Titanick und Schweizer Gruppe Karl´s kühne Gassenschau sammeln konnte.

Schweißen, multifunktionale Konstruktionen, Holzarbeiten – man muss vorausdenken und planen, aber auch offen dafür sein, dass sich Lösungen während des Arbeitens zeigen. Eine ideale Kombination, die ich beim Bau der Objekte einsetze.